← Zurück

Befruchtung und Einnistung

Hier lernen, dann am Patienten üben.

Bei der Befruchtung verschmelzen ein Spermium und eine Eizelle zu einer einzigen Zelle mit vollständigem Chromosomensatz. Etwa eine Woche später ist daraus eine Zellkugel geworden, die sich in die Gebärmutterschleimhaut eingräbt.

Befruchtung

Die Eizelle überlebt nach dem Eisprung etwa 12 bis 24 Stunden, Spermien dagegen mehrere Tage. Die Befruchtung findet meist im weiten äußeren Teil des Eileiters statt.

Furchung und Wanderung

Die befruchtete Eizelle, die Zygote, teilt sich immer wieder, während der Eileiter sie in 3 bis 4 Tagen zur Gebärmutter befördert. Bei ihrer Ankunft ist sie eine hohle Kugel, die Blastozyste.

Einnistung

Etwa 6 bis 10 Tage nach der Befruchtung heftet sich die Blastozyste an das Endometrium und sinkt hinein. Ihre äußeren Zellen beginnen, die Plazenta zu bilden und hCG zu produzieren.

hCG und Gelbkörper

hCG sorgt dafür, dass der Gelbkörper weiter Progesteron bildet, sodass die Schleimhaut nicht abgestoßen wird. hCG ist das Hormon, das Schwangerschaftstests in Urin und Blut nachweisen.

Am Krankenbett

Ein Urin-Schwangerschaftstest wird meist um den Zeitpunkt der ausgebliebenen Periode positiv. Nistet sich die Blastozyste außerhalb der Gebärmutter ein, meist im Eileiter, entsteht eine Eileiterschwangerschaft, die rupturieren und bluten kann.

Passende Anleitungen

Von Making Synapses verfasst. Themenreferenz: OpenStax, Anatomy and Physiology 2e (kein Text übernommen).