Die Geburt ist eine Folge regelmäßiger Wehen, die den Muttermund öffnen und das Kind hinausschieben. Das Hormon Oxytocin treibt die Wehen in einem Rückkopplungskreis an, der sie verstärkt.
Eröffnungsphase
Vom Beginn regelmäßiger Wehen bis zur vollständigen Öffnung des Muttermunds auf 10 cm. Sie hat eine langsame Latenzphase und eine schnellere aktive Phase, die meist bei etwa 6 cm beginnt.
Austreibungsphase
Von der vollständigen Öffnung bis zur Geburt des Kindes. Der Kopf beugt sich, dreht sich und streckt sich, um das Becken zu passieren, unterstützt durch das Mitpressen der Mutter.
Nachgeburtsphase
Von der Geburt des Kindes bis zur Geburt der Plazenta, meist innerhalb von 30 Minuten. Zeichen der Lösung sind ein Blutschwall und das Längerwerden der Nabelschnur.
Nach der Geburt
Die Gebärmutter zieht sich kräftig zusammen und drückt die Gefäße an der Haftstelle der Plazenta zu. Eine weiche, schlaffe Gebärmutter ist die häufigste Ursache einer postpartalen Blutung.
| Phase | Beginn | Ende |
|---|---|---|
| Eröffnungsphase | Regelmäßige Wehen | Muttermund vollständig offen (10 cm) |
| Austreibungsphase | Vollständige Öffnung | Geburt des Kindes |
| Nachgeburtsphase | Geburt des Kindes | Geburt der Plazenta |
Am Krankenbett
Überwachen Sie unter der Geburt die Wehen und die fetale Herzfrequenz und achten Sie im CTG auf Dezelerationen. Prüfen Sie nach der Geburt, ob der Fundus fest ist, und massieren Sie ihn, wenn er schlaff ist.
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Von Making Synapses verfasst. Themenreferenz: OpenStax, Anatomy and Physiology 2e (kein Text übernommen).