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Die Hautschichten

Hier lernen, dann am Patienten üben.

Die Haut hat zwei Schichten, außen die Epidermis und darunter die Dermis, die auf einer Fettschicht liegen. Jede Schicht hat eigene Zellen, eigene Durchblutung und eigene Nerven.

Epidermis

Die äußere Schicht ist ein mehrschichtiges Plattenepithel ohne Blutgefäße. Neue Zellen entstehen an der Basis, wandern nach oben, füllen sich mit Keratin und werden in etwa 4 Wochen von der Oberfläche abgeschilfert.

Zellen der Epidermis

Keratinozyten bilden die widerstandsfähige Oberfläche. Melanozyten bilden Melanin, das Pigment, das vor UV-Licht schützt, und andere Zellen nehmen Berührung wahr oder wirken an der Immunabwehr mit.

Dermis

Die Dermis ist Bindegewebe, reich an Kollagen und elastischen Fasern. Sie enthält Blutgefäße, Nervenendigungen, Haarfollikel sowie Schweiß- und Talgdrüsen.

Subkutis

Unter der Dermis liegt die Unterhaut aus Fett und lockerem Bindegewebe. Sie isoliert, speichert Energie und verankert die Haut am Muskel.

SchichtEnthältInjektion oder Test hier
EpidermisKeratinozyten, Melanozyten, keine GefäßeKeine Injektion
DermisKollagen, Gefäße, Nerven, DrüsenIntradermal (Tuberkulin-Hauttest)
SubkutisFett und lockeres GewebeSubkutan (Insulin, Heparin)
Muskel (unter der Haut)Muskelfasern, große GefäßeIntramuskulär (Impfungen)

Am Krankenbett

Winkel und Länge der Nadel bestimmen, welche Schicht ein Medikament erreicht: etwa 10 bis 15 Grad intradermal, 45 bis 90 Grad subkutan und 90 Grad intramuskulär. Schlanke Patienten haben weniger Fett, daher kann eine lange Nadel zu tief gelangen.

Passende Anleitungen

Von Making Synapses verfasst. Themenreferenz: OpenStax, Anatomy and Physiology 2e (kein Text übernommen).