Die Verdauung beginnt im Mund, wo Zähne und Speichel die Nahrung zu einem weichen Klumpen, dem Bolus, formen. Beim Schlucken wird der Bolus dann in die Speiseröhre geschoben, während sich die Atemwege verschließen.
Zähne und Kauen
Erwachsene haben 32 bleibende Zähne: Schneidezähne schneiden, Eckzähne reißen, Vormahlzähne und Mahlzähne zermahlen. Kauen vergrößert die Oberfläche der Nahrung, damit Enzyme schneller wirken.
Speichel
Drei Paare großer Speicheldrüsen, die Ohrspeicheldrüse, die Unterkieferdrüse und die Unterzungendrüse, bilden etwa 1 bis 1,5 Liter Speichel pro Tag. Speichel befeuchtet die Nahrung, beginnt mit der Amylase die Stärkeverdauung und schützt die Zähne.
Die Zunge
Die Zunge vermischt die Nahrung, formt den Bolus und schiebt ihn nach hinten in Richtung Rachen. Außerdem trägt sie die meisten Geschmacksknospen.
Schlucken
Das Schlucken beginnt mit einer willkürlichen oralen Phase, gefolgt von der pharyngealen und der ösophagealen Phase, die reflektorisch ablaufen. In der pharyngealen Phase verschließt das Gaumensegel die Nase, der Kehlkopf hebt sich und die Epiglottis legt sich über die Atemwege.
Am Krankenbett
Nach einem Schlaganfall oder bei schläfrigen Patienten kann der Schluckreflex versagen, sodass Nahrung in die Lunge gelangt. Prüfen Sie das Schlucken, bevor Sie etwas oral geben, und lagern Sie den Oberkörper hoch.
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Von Making Synapses verfasst. Themenreferenz: OpenStax, Anatomy and Physiology 2e (kein Text übernommen).