Nahrung liefert dem Körper Energie und die Bausteine, um Gewebe aufzubauen und zu reparieren. Kohlenhydrate, Proteine und Fette liefern Energie, während Vitamine, Mineralstoffe und Wasser die Chemie des Körpers am Laufen halten.
Kohlenhydrate
Stärke und Zucker werden zu Glukose abgebaut, dem wichtigsten Brennstoff für Gehirn und rote Blutkörperchen. Überschüssige Glukose wird als Glykogen in Leber und Muskel gespeichert, der Rest wird in Fett umgewandelt.
Proteine
Proteine sind Ketten aus Aminosäuren, aus denen Muskeln, Enzyme, Antikörper und Bluteiweiße wie Albumin entstehen. Der Körper hat keinen echten Eiweißspeicher, deshalb ist eine gleichmäßige tägliche Zufuhr wichtig, besonders bei Krankheit und Wundheilung.
Fette
Fette sind der dichteste Energiespeicher und transportieren die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Sie bilden außerdem Zellmembranen und einige Hormone.
Vitamine, Mineralstoffe und Wasser
Vitamine und Mineralstoffe werden in kleinen Mengen für Enzyme, Knochen, Blut und Nerven gebraucht. Wasser ist der größte Bestandteil des Körpers und muss täglich ersetzt werden.
| Nährstoff | Energie pro Gramm | Hauptaufgabe |
|---|---|---|
| Kohlenhydrat | 4 kcal | Schneller Brennstoff, als Glykogen gespeichert |
| Protein | 4 kcal | Aufbau und Reparatur von Gewebe |
| Fett | 9 kcal | Langfristiger Energiespeicher, Zellmembranen |
| Alkohol | 7 kcal | Energie ohne Nährwert |
Am Krankenbett
Eine Ernährungsanamnese verbindet Gewichtsverlauf, BMI, Essgewohnheiten und Zeichen von Muskelabbau. Ein ungewollter Gewichtsverlust von mehr als 5 % in einem Monat spricht für Mangelernährung.
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Von Making Synapses verfasst. Themenreferenz: OpenStax, Anatomy and Physiology 2e (kein Text übernommen).