Sexualhormone sind Steroidhormone, die vor allem in Eierstöcken und Hoden gebildet werden, ein kleiner Teil auch in den Nebennieren. Hypothalamus und Hypophyse steuern sie über GnRH, FSH und LH.
Östrogen
Östrogen wird vor allem in den Eierstöcken gebildet, fördert die Brustentwicklung, baut die Gebärmutterschleimhaut auf und schützt die Knochendichte. In den Wechseljahren fällt der Spiegel deutlich ab.
Progesteron
Nach dem Eisprung bildet der Gelbkörper Progesteron, das die Gebärmutterschleimhaut auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Tritt keine Schwangerschaft ein, sinkt das Progesteron und die Regelblutung setzt ein.
Testosteron
Die Hoden bilden Testosteron unter LH-Steuerung, während FSH die Spermienbildung unterstützt. Testosteron baut Muskeln auf, macht die Stimme tiefer und stützt bei beiden Geschlechtern die Libido.
Der Menstruationszyklus
In einem typischen 28-Tage-Zyklus löst steigendes Östrogen einen LH-Anstieg aus, der um Tag 14 eine Eizelle freisetzt. Hormonelle Verhütungsmittel wirken vor allem, indem sie diesen Anstieg blockieren.
Am Krankenbett
Fragen Sie vor Medikamentengabe oder Bildgebung nach der letzten Regelblutung und der Verhütung. Viele Medikamente, auch anabole Steroide, verändern Sexualhormone und Fruchtbarkeit.
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Von Making Synapses verfasst. Themenreferenz: OpenStax, Anatomy and Physiology 2e (kein Text übernommen).