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Das Sprunggelenk

Hier lernen, dann am Patienten üben.

Das obere Sprunggelenk ist ein Scharniergelenk, das den Fuß heben und senken lässt. Es trägt bei jedem Schritt das ganze Körpergewicht.

Die Malleolengabel

Die unteren Enden von Tibia und Fibula bilden eine Gabel, die den oberen Teil des Talus umgreift. Die Knochenvorsprünge auf beiden Seiten sind der Innenknöchel (Tibia) und der Außenknöchel (Fibula).

Außenbänder

Drei Bänder stützen die Außenseite des Sprunggelenks: das vordere Talofibularband, das Kalkaneofibularband und das hintere Talofibularband. Ein Umknicken nach innen (Inversion) verletzt meist zuerst das vordere Talofibularband.

Innenband und Syndesmose

Das kräftige Deltaband stützt die Innenseite, deshalb gehen mediale Verletzungen oft mit einer Fraktur einher. Die Syndesmose verbindet Tibia und Fibula oberhalb des Gelenks, ihre Verletzung nennt man hohe Sprunggelenksverletzung.

Achillessehne

Die Wadenmuskeln setzen über die Achillessehne am Kalkaneus an, dem wichtigsten Plantarflexor des Fußes. Ein plötzlicher Knall beim Abdrücken spricht für eine Ruptur.

Am Krankenbett

Die Ottawa-Sprunggelenksregeln fordern ein Röntgenbild bei Knochendruckschmerz an der Hinterkante oder Spitze eines Knöchels oder wenn der Patient keine vier Schritte gehen kann. Das Zusammendrücken der Wade (Thompson-Test) prüft, ob die Achillessehne intakt ist.

Passende Anleitungen

Von Making Synapses verfasst. Themenreferenz: OpenStax, Anatomy and Physiology 2e (kein Text übernommen).