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Das Pankreas bei der Verdauung

Hier lernen, dann am Patienten üben.

Das Pankreas liegt hinter dem Magen, mit dem Kopf in der Schlinge des Duodenums und dem Schwanz nahe der Milz. Der größte Teil bildet Verdauungssaft, kleine Inseln bilden Hormone.

Enzyme

Azinuszellen bilden Amylase für Stärke, Lipase für Fett und Proteasen wie Trypsin für Eiweiß. Proteasen werden inaktiv abgegeben, damit sie das Pankreas nicht selbst verdauen.

Bikarbonat

Gangzellen fügen eine bikarbonatreiche Flüssigkeit hinzu, die die Magensäure im Duodenum neutralisiert. Das schützt die Darmschleimhaut und gibt den Enzymen den nötigen pH-Wert.

Hormonelle Steuerung

Sekretin aus dem Duodenum löst die Bikarbonatabgabe aus, wenn Säure ankommt. Cholezystokinin löst die Enzymabgabe aus, wenn Fett und Eiweiß ankommen.

Wenn Enzyme fehlen

Eine chronische Pankreatitis oder eine Mukoviszidose kann die Enzymbildung vermindern. Fett wird dann unverdaut ausgeschieden, mit fettigem, übelriechendem Stuhl und Gewichtsverlust.

Am Krankenbett

Bei der akuten Pankreatitis werden die Enzyme schon im Pankreas aktiviert und verursachen starke Oberbauchschmerzen, die oft gürtelförmig in den Rücken ziehen. Eine Serumlipase über dem Dreifachen des Normwerts stützt die Diagnose.

Passende Anleitungen

Von Making Synapses verfasst. Themenreferenz: OpenStax, Anatomy and Physiology 2e (kein Text übernommen).