Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) entsteht, wenn Magensäure so oft in die Speiseröhre zurückfließt, dass sie Beschwerden oder Schäden verursacht. Sie ist häufig, und die meisten Patienten bessern sich mit Änderungen des Lebensstils und säurehemmenden Medikamenten.
Leitsymptome
- Sodbrennen: Brennen hinter dem Brustbein nach dem Essen oder im Liegen
- Saurer Geschmack oder Hochwürgen von Nahrung
- Chronischer Husten, heisere Stimme oder Räuspern
- Brustbeschwerden, die nicht vom Herzen kommen
Befunde bei der Untersuchung
- Meist unauffällig
- Gewicht und BMI
- Druckschmerz im Oberbauch
- Zeichen von Anämie oder Gewichtsverlust als Alarmhinweise
Diagnostik
- Diagnose anhand typischer Symptome und Ansprechen auf einen Protonenpumpenhemmer
- EKG und kardiale Abklärung, wenn der Brustschmerz vom Herzen kommen könnte
- Magenspiegelung bei Alarmsymptomen oder fehlendem Ansprechen
- pH-Metrie, wenn die Diagnose unklar ist
Grundlagen der Behandlung
- Lebensstil: Gewicht reduzieren, Kopfteil des Bettes erhöhen, späte Mahlzeiten und Auslöser meiden, Rauchstopp
- Antazida oder ein H2-Blocker wie Famotidin bei leichten Beschwerden
- Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol vor dem Frühstück für 8 Wochen
- Auf die niedrigste wirksame Dosis reduzieren
- Operation bei ausgewählten Patienten mit schwerem oder therapieresistentem Reflux
Warnzeichen
- Schluckbeschwerden oder Schmerzen beim Schlucken
- Gewichtsverlust, Bluterbrechen oder schwarzer Stuhl
- Anämie oder Beschwerdebeginn nach dem 60. Lebensjahr
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Quellen: NCCPA PANCE Content Blueprint; NBOME COMLEX-USA clinical presentations; AAMC Core Entrustable Professional Activities (Core EPAs). Von Making Synapses verfasst. Making Synapses ist mit diesen Organisationen nicht verbunden.