Manche Neugeborene haben in den ersten Lebensstunden Mühe zu atmen, etwa wegen zurückgebliebener Lungenflüssigkeit, unreifer Lungen, Infektion oder Mekonium. Schnelle Atmung, Stöhnen und Einziehungen erfordern rasche Beurteilung und Unterstützung, da ein Neugeborenes schnell ermüdet.
Leitsymptome
- Atmung schneller als 60 Atemzüge pro Minute
- Stöhnen bei jeder Ausatmung
- Nasenflügeln und Einziehen der Brustwand
- Blaue Färbung um die Lippen oder Trinkschwäche
Befunde bei der Untersuchung
- Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung (rechte Hand und ein Fuß) und Temperatur
- Einziehungen, Kopfnicken und seitengleiches Atemgeräusch
- Herzfrequenz, Herzgeräusche und Rekapillarisierungszeit
- Gestationsalter und Infektionszeichen
Diagnostik
- Röntgen-Thorax: nasse Lunge, Milchglas, fleckige Infiltrate oder Luftleck
- Blutgasanalyse und Glukose
- Blutbild, CRP und Blutkultur auf Sepsis
- Echokardiografie bei Verdacht auf einen Herzfehler
Grundlagen der Behandlung
- Wärmen, abtrocknen und stimulieren; Atemwege bei Bedarf freimachen
- Sauerstoff nach Zielsättigung; CPAP bei zunehmender Atemarbeit
- Surfactant bei Frühgeborenen mit Atemnotsyndrom
- Antibiotika wie Ampicillin und Gentamicin, wenn eine Sepsis möglich ist
- Beutel-Masken-Beatmung, wenn die Herzfrequenz unter 100 fällt
Warnzeichen
- Apnoe oder Herzfrequenz unter 100
- Zyanose, die sich unter Sauerstoff nicht bessert
- Plötzliche Verschlechterung als Hinweis auf einen Pneumothorax
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Quellen: NCCPA PANCE Content Blueprint; NCSBN 2026 NCLEX-RN Test Plan; NREMT psychomotor skill sheets (EMT and Paramedic). Von Making Synapses verfasst. Making Synapses ist mit diesen Organisationen nicht verbunden.