Eine posttraumatische Belastungsstörung kann entstehen, nachdem ein Mensch ein bedrohliches Ereignis wie Kampfeinsatz, Überfall, Unfall oder Katastrophe erlebt oder beobachtet hat. Die Symptome halten länger als einen Monat an und stören den Alltag, und ein traumasensibler Umgang hilft Patienten, sich in der Behandlung sicher zu fühlen.
Leitsymptome
- Sich aufdrängende Erinnerungen, Flashbacks und Albträume
- Vermeiden von Auslösern, Orten oder Gesprächen über das Ereignis
- Negative Stimmung, Schuld, Scham oder Gefühl der Entfremdung
- Übererregung, Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit und schlechter Schlaf
Befunde bei der Untersuchung
- Psychopathologischer Befund: Stimmung, Affekt und Denkinhalte
- Direkt nach Suizidgedanken und Sicherheit fragen
- Auf Depression, Substanzkonsum und chronische Schmerzen screenen
- Zeichen der Übererregung: Anspannung, Absuchen des Raums, rasches Zusammenzucken
Diagnostik
- Screening mit dem PC-PTSD-5, danach klinisches Interview nach DSM-5-Kriterien
- PCL-5-Fragebogen zur Messung und Verlaufskontrolle des Schweregrads
- Schilddrüsenwerte oder Drogenscreening bei Verdacht auf eine körperliche Ursache
Grundlagen der Behandlung
- Traumafokussierte Therapie: Cognitive Processing Therapy oder prolongierte Exposition
- Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)
- SSRI wie Sertralin oder Paroxetin, oder Venlafaxin
- Prazosin gegen Albträume bei ausgewählten Patienten; Benzodiazepine meiden
- Traumasensible Versorgung, Schlafhygiene und Peer-Unterstützung
Warnzeichen
- Suizidgedanken oder ein konkreter Plan
- Gewaltandrohungen gegen andere
- Starker Alkohol- oder Drogenkonsum zur Bewältigung
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Quellen: NCCPA PANCE Content Blueprint; NCSBN 2026 NCLEX-RN Test Plan; AAMC Core Entrustable Professional Activities (Core EPAs). Von Making Synapses verfasst. Making Synapses ist mit diesen Organisationen nicht verbunden.