Röteln sind meist eine milde Viruserkrankung mit Ausschlag und geschwollenen Lymphknoten. Eine Infektion in der Frühschwangerschaft kann eine Fehlgeburt oder ein kongenitales Rötelnsyndrom mit Taubheit, grauem Star und Herzfehlern verursachen, daher ist die Impfung wichtig.
Leitsymptome
- Leichtes Fieber und milde Erkältungszeichen
- Rosa Ausschlag, der im Gesicht beginnt und sich innerhalb eines Tages nach unten ausbreitet
- Geschwollene, druckschmerzhafte Lymphknoten hinter den Ohren und im Nacken
- Gelenkschmerzen, besonders bei erwachsenen Frauen
- Viele Infektionen verlaufen ohne Beschwerden
Befunde bei der Untersuchung
- Feiner rosa Ausschlag, der nach etwa 3 Tagen verschwindet
- Retroaurikuläre und okzipitale Lymphknoten
- Gelenkschwellung an Händen oder Handgelenken
- Schwangerschaftsstatus und MMR-Impfanamnese
Diagnostik
- Röteln-IgM-Serologie, und IgG zur Prüfung der Immunität
- PCR aus Rachen- oder Nasenabstrich
- In der Schwangerschaft fachärztliche Abklärung zur Bestätigung der Infektion und Beurteilung des Fetus
- Verdachtsfälle dem Gesundheitsamt melden
Grundlagen der Behandlung
- Unterstützende Behandlung: Ruhe, Flüssigkeit, Paracetamol
- Tröpfchenschutzmaßnahmen für 7 Tage nach Beginn des Ausschlags
- Beratung von Patientinnen mit Infektion in der Frühschwangerschaft
- MMR-Impfung für nicht Immune, bei Schwangeren nach der Entbindung
Warnzeichen
- Ausschlag oder Exposition bei einer Schwangeren
- Blutungen oder leichte Blutergüsse (niedrige Thrombozyten)
- Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder Krampfanfälle
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Passende Anleitungen
Quellen: NCCPA PANCE Content Blueprint; NBOME COMLEX-USA clinical presentations; CDC, Guideline for Isolation Precautions (2007) and PPE sequence. Von Making Synapses verfasst. Making Synapses ist mit diesen Organisationen nicht verbunden.